Kommende Veranstaltungen
Over the fence: Digitale Souveränität und Open Source in Europa
Beschreibung
Die geopolitischen Ereignisse der letzten Monate haben die brandgefährlichen Risiken der massiven digitalen Abhängigkeit Europas offengelegt.
Wenn der US-Präsident mit dem Kill-Switch droht, ist inzwischen JEDE Erpressung denkbar. Nie war digitale Souveränität wichtiger als heute.
Die neue Bundesregierung hat erkannt, dass Digitale Souveränität eine Staatsaufgabe ist.
Der Weg zu digitaler Nachhaltigkeit führt über Open Source Software.
Im Mittelpunkt des Themennachmittags steht der Blick über den Zaun:
- Wie gehen andere europäische Länder mit der Thematik um?
- Welche Rolle spielen bei ihnen Digitale Souveränität und Open Source?
- Und vor allem: Was können wir Europäer tun, um kritische Abhängigkeiten zu reduzieren?
Diskutieren Sie mit anderen Teilnehmern über die Zukunft der digitalen Souveränität und die Rolle von Open Source als Wegbereiter.
Seien Sie mit dabei und gestalten Sie die digitale Zukunft mit uns!
Die Videos sind in YouTube verfügbar.
Dateien
Programm
Aktivitäten zu Open Source Software und digitaler Souveränität in der Schweiz – Prof. Dr. Matthias Stürmer, Institut Public Sector Transformation, Bern
Die Schweiz hat 2024 mit dem EMBAG, dem "Bundesgesetz über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben", eine gesetzliche Grundlage erhalten, wonach alle Bundesbehörden eigene Software unter Open Source Lizenzen veröffentlichen müssen. Diese und weitere Aktivitäten Open Source Software und digitaler Souveränität in der Schweiz werden im Rahmen des Vortrags vorgestellt.
Status Digitale Souveränität Österreich – Dr. Wilfried Jäger, Bundesrechenzentrum Wien
Das Thema Digitale Souveränität in Österreich hat im neuen österreichischen Regierungsprogramm Platz gefunden. Die Betroffenheit Österreichs, die geplanten Maßnahmen und die Bedeutung von Open Source in diesem Kontext werden im Vortrag vorgestellt.
Dutch ambitions and realities on Digital Sovereignty- Bert Hubert
Like many countries, the Netherlands worries about digital autonomy.
However, since 30 years there has been a strong Microsoft near-monopoly on many services, and this has led to 100.0% of Dutch municipalities to base their (communication) services on US clouds.
In this talk I go over this situation, and also highlight a peculiar phenomenon. While there is lots of enthusiasm for alternative infrastructure, this never leaves the lab.
Dutch officials apparently love talking about digital autonomy, but government inertia in reality means nothing happens.
In the talk I also briefly contrast the Dutch and German approaches.
Rollout von openDesk in allen europäischen Verwaltungen – Prof. Dr. Harald Wehnes, Universität Würzburg
Mit „openDesk” hat das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) eine vollwertige Alternative zu M365 geschaffen. Durch einen breiten Einsatz in Europa kann jedes Jahr ein 2-stelliger Milliardenbetrag eingespart und die Souveränität von Bürger- und Unternehmensdaten sichergestellt werden. Darüber hinaus wirkt dies wie ein Konjunkturprogramm für die europäische Digitalwirtschaft und generiert dringend notwendige Steuereinnahmen.
Drängende Fragen:
- Wie kann der dringend notwendige Rollout gelingen?
- Mit welchen Widerständen ist zu rechnen und wie sollen wir damit umgehen?
- Wer macht mit? Alle sind gefragt!
Anmeldung
- Kosten
- Kostenlos
- Hinweis
- Zu dieser Veranstaltung können Sie sich online anmelden.
- Anmeldefrist
- 22.06.2025